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Weltkindertag 2026: Evangelische Kitas stärken Kinder für die Zukunft

„Kinder haben Rechte! … auf Hoffnung und Zukunft“: Unter dieses Motto stellen die Evangelischen Kitas im Land den Weltkindertag am 20. September 2026. Der Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V. (VEK) macht darauf aufmerksam, wie wichtig verlässliche Beziehungen, Beteiligung und Glaube dafür sind, dass Kinder Vertrauen in sich und ihre Zukunft entwickeln können.

„Kinder wachsen heute mit vielen Unsicherheiten in der Welt auf. Wir können ihnen nicht versprechen, dass alle Probleme verschwinden. Aber wir können in Evangelischen Kitas dafür sorgen, dass sie verlässliche Beziehungen erleben, beteiligt werden und erfahren: Ich kann etwas bewirken“, sagt VEK-Geschäftsführer Markus Potten. „Wir Erwachsenen müssen ihnen Grund zur Hoffnung und Zuversicht ermöglichen.“

Das Motto „Kinder haben Rechte! … auf Hoffnung und Zukunft“ stammt aus einer Handreichung der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA). Viele Evangelische Kitas greifen es rund um den Weltkindertag mit Aktionen auf, die Kinder beteiligen, Familien einbeziehen und Hoffnung im Kita-Alltag erfahrbar machen.

Evangelische Kitas geben Halt und Orientierung
„Kinder brauchen Menschen, die sie sehen, ernst nehmen und ihnen Raum geben, auch für ihre Fragen nach Sinn und Glauben“, sagt Pastorin Teelke Bercht, Theologische Referentin für Religionspädagogik beim VEK. „Religiöse Erfahrungen, Geschichten, Gebete und Rituale können Kindern Halt geben, Hoffnung stärken und Zuversicht wachsen lassen. Sie vermitteln Bilder und Worte, die Kindern helfen können, auch mit schwierigen Erfahrungen umzugehen. Kinder erfahren: Ich bin angenommen, ich bin nicht allein und Teil eines größeren Ganzen.“

Für Propst Steffen Paar, Vorsitzender des VEK, zeigt sich Hoffnung besonders in den kleinen Gesten des Alltags: „Kinder erinnern uns daran, wie viel Zukunft in jedem Augenblick steckt. Ein Tropfen Zutrauen, ein Tropfen Liebe und daraus wächst eine Welt, in der wir alle sicherer, freier und mit Gott groß werden können. Der Weltkindertag fragt dich und mich, was wir dafür tun können.“

Weniger Kinder, größere Verantwortung
In einer alternden Gesellschaft werden Kinder zu einer kleineren Bevölkerungsgruppe. Zugleich entstehen wegen sinkender Geburtenzahlen regional freie Kita-Plätze. Für den VEK darf daraus kein vorschneller Abbau gewachsener Strukturen folgen.

„Je weniger Kinder in unserer Gesellschaft aufwachsen, desto größer wird unsere Verantwortung für jedes einzelne“, betont Markus Potten. „Sinkende Kinderzahlen sind kein Grund, bei ihrer Zukunft zu sparen. Sie bieten die Chance, die Qualität der frühen Bildung zu stärken und jedem Kind bessere Bildungs- und Teilhabechancen zu eröffnen.“

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Carsten Höhn
  • Referent für Öffentlichkeitsarbeit
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